Bergatlas

Über Bergatlas

Die Idee zu dieser Seite entstand beim Planen. Nicht beim Wandern, sondern beim Planen. Für eine einzige Hüttentour hatte ich am Ende ein Dutzend Tabs offen: die Tourenbeschreibung in einem Portal, drei Hüttenseiten mit drei verschiedenen Buchungssystemen, eine Wetterseite fürs Tal, eine für den Gipfel, dazu die Busfahrpläne für den Rückweg. Keine davon beantwortete die entscheidende Frage: ob überhaupt noch irgendwo ein Bett frei ist.

Bergatlas ist der Versuch, das auf eine Seite zu bringen. Eine kleine, handverlesene Sammlung kurzer Hüttentouren, jede selbst gegangen. Dazu ein täglicher Abgleich mit dem Reservierungssystem der Alpenvereine. So siehst du, welche Tour am kommenden Wochenende noch machbar ist, statt erst nach der dritten Absage zu merken, dass alles ausgebucht ist.

Woran ich mich halte

Selbst gegangen

Was hier steht, habe ich erlebt. Keine zusammenkopierten Etappenbeschreibungen, keine Tour, die ich nur vom Kartenblatt kenne. Das ist der Grund, warum es hier wenige Touren gibt statt tausend.

Auch das Unangenehme

Ein voller Schlafsaal, ein zäher Forstweg am Anfang, ein Gipfel, der die Mühe nicht wert war: Das gehört dazu und steht auch so da. Eine Tour, bei der alles nur schön ist, gibt es nicht.

Kurz statt episch

Zwei bis vier Tage. Eine Zweitagestour passt ins normale Wochenende, für drei oder vier reicht ein Brückentag. Für Durchquerungen mit zwei Wochen Zeitbedarf gibt es andere Seiten.

Möglichst einsam

Die großen Höhenwege lohnen sich und sind im August entsprechend voll. Mich interessiert mehr, was daneben liegt: kleinere Hütten, Nebenkämme, Wege, auf denen man mittags niemandem begegnet.

Was die Touren-DNA soll

Sätze wie „Aussichtsreiche Wanderung mit alpinem Charakter“ stehen überall und sagen nichts. Jede Tour bekommt hier zusätzlich siebzehn Werte auf einer Skala von eins bis fünf: Einsamkeit, Panorama, Trittsicherheit, Absturzrisiko, Handyempfang, Wasserstellen und so weiter. Die Bewertung bleibt subjektiv, ist aber über alle Touren hinweg gleich angelegt. Wenn du weißt, dass dir Einsamkeit 4 gefallen hat und Absturzrisiko 3 zu viel war, findest du die nächste Tour in Sekunden.

Wo das Geld herkommt

Bergatlas ist kostenlos und wird es bleiben. Auf einigen Seiten stehen Links zu Karten, Büchern und Ausrüstung. Kaufst du darüber, bekomme ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Ich kennzeichne diese Links als Anzeige und empfehle nur, was ich selbst benutzen würde. Eine Provision ist kein Grund, jemandem eine 400-Euro-Jacke für eine Zweitagestour anzudrehen.

Der ehrliche Stand

Die Seite steht am Anfang, und das sieht man. Alle Touren, die jetzt online sind, tragen den Hinweis Beispielinhalt: Sie zeigen, wie eine fertige Tourenseite aussieht, sind aber recherchiert statt erlebt und taugen nicht zur Planung. Die ersten selbst gegangenen Touren kommen in den nächsten Wochen dazu. Dann verschwinden die Blaupausen wieder.

Wer dahintersteckt

Hinter Bergatlas steht Martin Lang. Kein Verlag, keine Redaktion, sondern eine Person, die die Touren geht, die Texte schreibt und die Seite baut. Wenn dir ein Fehler auffällt, sich Öffnungszeiten geändert haben oder du eine Tour kennst, die hierher passt: Schreib mir. Antwort kommt.

info@sits-it.de